Angebote zu "Erleben" (11 Treffer)

Kategorien

Shops

Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts
22,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Warum Männer-Medizin für Frauen nicht taugt: Bei Frauen zerbröseln die Knochen, bei Männern versagt das Herz, sagt das Klischee. Wie es sich wirklich verhält, steht in diesem Buch. In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Außer in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war. Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern. Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen. Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin. Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.

Anbieter: buecher
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts
22,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Bei Frauen zerbröseln die Knochen, bei Männern versagt das Herz, sagt das Klischee. Wie es sich wirklich verhält, steht in diesem Buch. In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Außer in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war. Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern. Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen. Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin. Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts
32,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bei Frauen zerbröseln die Knochen, bei Männern versagt das Herz, sagt das Klischee. Wie es sich wirklich verhält, steht in diesem Buch. In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Ausser in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war. Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern. Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen. Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin. Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
'... und dann ist nichts mehr freundlich.' Über...
49,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Sich selbst im Fallen zu begreifen ... sich fallen zu lassen ist schwer' (Christoph Schlingensief) Um wen und worum geht es? Christoph Schlingensief ist bekannter Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und Installationskünstler. An einem Dienstag, am 22. Januar 2008, wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. [...] [...] Nun, wie geht man mit so einer Diagnose um, mit einer Diagnose, die das ganze bisherige Leben auf den Kopf stellt? Wie eine solche Nachricht 'verdauen'? Um an dieser Nachricht nicht zu ersticken, 'verdaut' Christoph Schlingensief das, was ihn zu überwältigen droht sprechender- bzw. schreibenderweise. 'Meine Gedanken aufzuzeichnen[...]', so erklärt er gleich zu Beginn, '[...] hat mir jedenfalls sehr geholfen, das Schlimmste, was ich je erlebt habe, zu verarbeiten und mich gegen den Verlust meiner Autonomie zu wehren.' [...] [...] Im Laufe dieser Arbeit möchte ich aufzeigen, wie er mit seiner Wut, seinem Trotz, seiner Trauer, seinen Ängsten, seiner Verzweiflung, seiner Ohnmacht, seiner Zuversicht, seiner Liebe, seiner Versöhnung, seinem Humor und schliesslich mit seiner unbändigen Lebenslust, die durch seine Erkrankung massiv bedroht wird, umgeht. Schritt für Schritt möchte ich das gesamte seelische Auf und Ab, welches ihn während seiner Krankheit rüttelt, umher wirbelt, quält und zeitweise droht zu zerreissen,begleiten und dabei erfahrbar machen, wie Schlingensief diesen 'Supergau' zu etwas 'Ertragbarem' macht.[...] [...] Schildere und reflektiere ich schliesslich die Bewältigungsstrategien die Christoph Schlingensief im Laufe seiner Krebserkrankung bewusst oder unbewusst anwendet, werde ich immer auch das entsprechende Krankheitsstadium im Auge behalten, in dem er sich jeweils befindet und abschliessend darauf eingehen, was die Wissenschaft im Zusammenhang mit den verschiedenen Aspekten wie beispielsweise 'Religion und Krebs', 'Krebspersönlichkeit', 'Frage nach den Ursachen' u. v. m beschäftigt. Chronologisch werde ich dem Gefühlsauf und -ab Schlingensiefs folgen, mit besonderer Beachtung der Faktoren, die es ermöglichen, dass für ihn nach einem 'Abwärts' wieder ein 'Aufwärts' zu erleben ist. Beenden möchte ich diese Ausarbeitung mit einem Diskurs zum Thema Coping und Coping im Kontext von Psychoonkologie sowie mit meinen persönlichen Reflexionen darüber, was an Gefühlen, Erkenntnissen, Vorstellungen etc. nach der Auseinandersetzung mit Schlingensief für mich bleibt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Stromschnellen
21,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Stromschnellen Der Krebs – dein Feind, dein Freund. Was hat die Wildnis des Yukon Territory in Kanada mit den Tücken einer Krebserkrankung und den Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems zu tun? Und warum lässt ein Arzt die Distanz zu einem Patienten hinter sich und begleitet diesen bei seiner nächsten Reise in die kanadische Wildnis? Diese drei Erzählebenen verknüpft der Autor zu einer facettenreichen Geschichte, die irgendwann in einem scheinbar geordneten Leben ihren Anfang nimmt. Eben noch trieb das Leben harmlos dahin wie ein träger Fluss und plötzlich gerät man in eine gefährliche Situation, den unberechenbaren Stromschnellen in den Wildwassern Nordwestkanadas nicht unähnlich. Die Diagnose Lungenkrebs stellt für H.-Christian Behrens alles auf den Kopf und vieles in Frage. Anfänglich ist sein Leben vollkommen aus der Bahn geworfen. Doch dann besinnt sich der Autor der Erfahrungen, die er in der kanadischen Wildnis gesammelt hat (siehe auch H.-Chr. und M. Behrens, Wir zwei allein in der Wildnis, Münster 2011), zieht die Paralle-len zwischen den Gefahren einer unerwünschten Bärenbekanntschaft und den physischen und psychischen Folgen dieser medizinischen Hiobsbotschaft und nimmt die Auseinander-setzungen mit seiner Krankheit und mit den ganz speziellen Eigenarten des deutschen Gesundheitssystems auf. Die Regeln, die zu befolgen in der Wildnis überlebensnotwendig ist, werden auch in der deutschen Zivilisation und der Auseinandersetzung mit Krankheit und Verwaltungssystem zu elementaren Überlebenshelfern. Und der Wunsch, die raue Schönheit der Wildnis Kana-das wieder erleben zu dürfen wird zum persönlichen Leitstern, der ihn durch die Untiefen Krankheit lotst. Tatsächlich paddelt der Patient vier Monate nach einer schweren Operation wieder auf dem Big Salmon River durch Nordwestkanada, diesmal mit einer deutlich ver-kürzten Lunge, Schwerbehindertenausweis – und glücklich. Im August 2012 schliesslich, nach der Bewältigung eines Zweitkarzinoms, ist der Autor erneut in Toms Blockhütte, in der die ganze Geschichte und seine ganze Begeisterung für die-sen Teil der Welt begannen. Diesmal ist der behandelnde Chefarzt sein Wildnispartner, der Mann, dem er sein Leben verdankt und der ihn als zuverlässiger Guide durch die Stromschnellen der Lungenkrebsklinik navigiert hat. Die Rollen sind nun vertauscht: Jetzt ist der Patient der Guide, dem sich der Arzt anvertrauen muss und unter dessen Führung er sich das erste Mal ins wilde Bärenland wagt. So schliesst sich der Bogen einer besonderen Ge-schichte auf ganz besondere Weise. Stromschnellen ist ein vielfältiges Buch: mal ein eindrucksvoller Bericht über die ganz per-sönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, drohendem Tod und dem Prinzip Hoffnung, mal eine spannende Geschichte über die gefährliche Schönheit urwüchsiger Wildnis. Alles wird verbunden durch mitunter lakonische und bisweilen auch schwarz-humorige Schilde-rungen der Ereignisse, die oft allerdings auch noch einen Wegweiser enthalten. Oder, um es mit den Worten des Autors zu sagen: „Das Leben ist ein Roman – sorgen wir dafür, dass er gut ausgeht.“

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts
20,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Warum Männer-Medizin für Frauen nicht taugt: Bei Frauen zerbröseln die Knochen, bei Männern versagt das Herz, sagt das Klischee. Wie es sich wirklich verhält, steht in diesem Buch. In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Ausser in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war. Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern. Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen. Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin. Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts
22,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Bei Frauen zerbröseln die Knochen, bei Männern versagt das Herz, sagt das Klischee. Wie es sich wirklich verhält, steht in diesem Buch. In der Medizin wurde jahrhundertelang so getan, als gäbe es nur ein Geschlecht, das männliche. Außer in der Gynäkologie und Geburtshilfe wurde kein Unterschied gemacht, ob der zu behandelnde Mensch männlich oder weiblich war. Kein Wunder, dass Herzinfarkte bei Frauen deshalb oft unerkannt blieben, denn die Symptome sind anders als bei Männern. Männer sterben dreimal so häufig an Lungenkrebs und begehen dreimal so oft Selbstmord wie Frauen. Sogar die Säuglingssterblichkeit ist bei männlichen Babys höher als bei weiblichen. Frauen leben zwar länger, erleben aber weniger Lebensjahre gesund: Zeit für eine geschlechtsspezifische Medizin. Alexandra Kautzky-Willer, international renommierte Professorin für Gender Medicine an der Universität Wien, und Wissenschaftsjournalistin Elisabeth Tschachler zeigen in diesem spannend geschriebenen Sachbuch, warum es wichtig ist, dass die Medizin einen Unterschied macht zwischen Mann und Frau.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
'... und dann ist nichts mehr freundlich.' Über...
27,80 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Sich selbst im Fallen zu begreifen ... sich fallen zu lassen ist schwer' (Christoph Schlingensief) Um wen und worum geht es? Christoph Schlingensief ist bekannter Film-, Theater- und Opernregisseur, Aktions- und Installationskünstler. An einem Dienstag, am 22. Januar 2008, wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. [...] [...] Nun, wie geht man mit so einer Diagnose um, mit einer Diagnose, die das ganze bisherige Leben auf den Kopf stellt? Wie eine solche Nachricht 'verdauen'? Um an dieser Nachricht nicht zu ersticken, 'verdaut' Christoph Schlingensief das, was ihn zu überwältigen droht sprechender- bzw. schreibenderweise. 'Meine Gedanken aufzuzeichnen[...]', so erklärt er gleich zu Beginn, '[...] hat mir jedenfalls sehr geholfen, das Schlimmste, was ich je erlebt habe, zu verarbeiten und mich gegen den Verlust meiner Autonomie zu wehren.' [...] [...] Im Laufe dieser Arbeit möchte ich aufzeigen, wie er mit seiner Wut, seinem Trotz, seiner Trauer, seinen Ängsten, seiner Verzweiflung, seiner Ohnmacht, seiner Zuversicht, seiner Liebe, seiner Versöhnung, seinem Humor und schließlich mit seiner unbändigen Lebenslust, die durch seine Erkrankung massiv bedroht wird, umgeht. Schritt für Schritt möchte ich das gesamte seelische Auf und Ab, welches ihn während seiner Krankheit rüttelt, umher wirbelt, quält und zeitweise droht zu zerreißen,begleiten und dabei erfahrbar machen, wie Schlingensief diesen 'Supergau' zu etwas 'Ertragbarem' macht.[...] [...] Schildere und reflektiere ich schließlich die Bewältigungsstrategien die Christoph Schlingensief im Laufe seiner Krebserkrankung bewusst oder unbewusst anwendet, werde ich immer auch das entsprechende Krankheitsstadium im Auge behalten, in dem er sich jeweils befindet und abschließend darauf eingehen, was die Wissenschaft im Zusammenhang mit den verschiedenen Aspekten wie beispielsweise 'Religion und Krebs', 'Krebspersönlichkeit', 'Frage nach den Ursachen' u. v. m beschäftigt. Chronologisch werde ich dem Gefühlsauf und -ab Schlingensiefs folgen, mit besonderer Beachtung der Faktoren, die es ermöglichen, dass für ihn nach einem 'Abwärts' wieder ein 'Aufwärts' zu erleben ist. Beenden möchte ich diese Ausarbeitung mit einem Diskurs zum Thema Coping und Coping im Kontext von Psychoonkologie sowie mit meinen persönlichen Reflexionen darüber, was an Gefühlen, Erkenntnissen, Vorstellungen etc. nach der Auseinandersetzung mit Schlingensief für mich bleibt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Stromschnellen
15,40 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Stromschnellen Der Krebs – dein Feind, dein Freund. Was hat die Wildnis des Yukon Territory in Kanada mit den Tücken einer Krebserkrankung und den Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems zu tun? Und warum lässt ein Arzt die Distanz zu einem Patienten hinter sich und begleitet diesen bei seiner nächsten Reise in die kanadische Wildnis? Diese drei Erzählebenen verknüpft der Autor zu einer facettenreichen Geschichte, die irgendwann in einem scheinbar geordneten Leben ihren Anfang nimmt. Eben noch trieb das Leben harmlos dahin wie ein träger Fluss und plötzlich gerät man in eine gefährliche Situation, den unberechenbaren Stromschnellen in den Wildwassern Nordwestkanadas nicht unähnlich. Die Diagnose Lungenkrebs stellt für H.-Christian Behrens alles auf den Kopf und vieles in Frage. Anfänglich ist sein Leben vollkommen aus der Bahn geworfen. Doch dann besinnt sich der Autor der Erfahrungen, die er in der kanadischen Wildnis gesammelt hat (siehe auch H.-Chr. und M. Behrens, Wir zwei allein in der Wildnis, Münster 2011), zieht die Paralle-len zwischen den Gefahren einer unerwünschten Bärenbekanntschaft und den physischen und psychischen Folgen dieser medizinischen Hiobsbotschaft und nimmt die Auseinander-setzungen mit seiner Krankheit und mit den ganz speziellen Eigenarten des deutschen Gesundheitssystems auf. Die Regeln, die zu befolgen in der Wildnis überlebensnotwendig ist, werden auch in der deutschen Zivilisation und der Auseinandersetzung mit Krankheit und Verwaltungssystem zu elementaren Überlebenshelfern. Und der Wunsch, die raue Schönheit der Wildnis Kana-das wieder erleben zu dürfen wird zum persönlichen Leitstern, der ihn durch die Untiefen Krankheit lotst. Tatsächlich paddelt der Patient vier Monate nach einer schweren Operation wieder auf dem Big Salmon River durch Nordwestkanada, diesmal mit einer deutlich ver-kürzten Lunge, Schwerbehindertenausweis – und glücklich. Im August 2012 schließlich, nach der Bewältigung eines Zweitkarzinoms, ist der Autor erneut in Toms Blockhütte, in der die ganze Geschichte und seine ganze Begeisterung für die-sen Teil der Welt begannen. Diesmal ist der behandelnde Chefarzt sein Wildnispartner, der Mann, dem er sein Leben verdankt und der ihn als zuverlässiger Guide durch die Stromschnellen der Lungenkrebsklinik navigiert hat. Die Rollen sind nun vertauscht: Jetzt ist der Patient der Guide, dem sich der Arzt anvertrauen muss und unter dessen Führung er sich das erste Mal ins wilde Bärenland wagt. So schließt sich der Bogen einer besonderen Ge-schichte auf ganz besondere Weise. Stromschnellen ist ein vielfältiges Buch: mal ein eindrucksvoller Bericht über die ganz per-sönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, drohendem Tod und dem Prinzip Hoffnung, mal eine spannende Geschichte über die gefährliche Schönheit urwüchsiger Wildnis. Alles wird verbunden durch mitunter lakonische und bisweilen auch schwarz-humorige Schilde-rungen der Ereignisse, die oft allerdings auch noch einen Wegweiser enthalten. Oder, um es mit den Worten des Autors zu sagen: „Das Leben ist ein Roman – sorgen wir dafür, dass er gut ausgeht.“

Anbieter: Thalia AT
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot